WIR

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Roland, erfahrener Weitreiter und Abenteurer (www.rosagoeast.de und www.weitreiter.de) und Solveig, Landei, PR-Tante und Huforthopädin ,machen sich im November 2016 noch einmal gemeinsam auf den Weg, die Langsamkeit entlang der argentinischen Anden zu entdecken.

Roland, der seine Pferde 2012 in Patagonien kaufte, ritt im selben Jahr über 1000 Kilometer vom patagonischen Süden nach Bariloche. Dort warten Jefe und Trueno auf einer Estancia nördlich des Lago Nahuel Huapi auf das nächste Abenteuer.

Im November 2014 setzt Roland seine Reise fort. Ich kaufe den Criollo-Mix Patas Blankas (Söckchen) und begleite ihn von Bariloche in Richtung Norden. Einen argentinischen Sommer lang haben wir Zeit, um im Mai 2015 vielleicht in der Nähe von Mendoza anzukommen. Aber das ist uns nicht so wichtig. Das Unterwegssein ohne den gewohnten Komfort und die alltäglichen Begegnungen mit den Elementen, den Menschen, Tieren, Pflanzen und uns selbst sind unser Antrieb. Allerdings ist das Jahr ist unheimlich trocken – drei Monate lang fällt kein Tropfen Regen. Weil wir abseits der Pisten, in unbewohnten Regionen unterwegs sind, haben wir Bedenken, unsere Pferde in den ohnehin schon trockenen Abschnitten ausreichend und für uns stressfrei versorgen zu können. Wir entscheiden uns nach 700 Kilometern zur Umkehr. Durch wundervolle Nationalparks führt unsere Reise. Im April 2015, nach 1400  Kilometern, erreichen wir den Lago Escondido nahe El Bolson. Auf einer wunderschönen Estancia dürfen unsere drei sich ausruhen und aufs nächste Abenteuer freuen.

Im November 2016 lassen wir das deutsche Schmuddelwetter hinter uns und fliegen in den patagonischen Frühling. 27 ° Celcius meldet ein Freund aus Buenos Aires…In diesem Jahr reiten wir in den Süden. Wir durchqueren den Bundesstaat Chubut und erreichen nach 5  Monaten, 1850 Kilometern und 500 Transportkilometern wieder unseren Ausgangspunkt am Lago Escondido. Dazwischen liegen spannende Abenteuer, Kraft zehrende Wetterkapriolen und immer wieder Begegnungen mit wundervollen Menschen.

Bewusst langsam zu sein, aktiviert die Sinne. Wir entziehen uns eine Zeit lang dem rasenden Pulsschlag, der es schwer macht, genau hinzuhören. Im Strudel einer scheinbar immer schneller werdenden Zentrifugalkraft droht es uns fortzuschleudern: Von uns selbst, von den Menschen die uns nah sind, von der Natur, vom Wissen, was uns gut tut.

Innehalten, um sich selbst wieder zu spüren. Um zu gesunden.

Mai 2017: Wieder in Deutschland. In Patagonien hat es geschneit. Ich bin doch froh, die warmen Frühlingstage hier zu genießen. Und weitere 5 Monate meines Sabbaticals. Mit Stute Luzi, die eigentlich als Inge in Holland geboren wurde. Zum Ursprung zurück. Das wird mein nächstes Abenteuer sein.

Weitreiter Roland wird ab Herbst 2017 das patagonische Abenteuer mit unseren Dreien, die uns so sehr ans Herz gewachsen sind, in den Anden fortsetzen.

Ich kann ihn und den neuen Mitreiter leider nur 5 Wochen im Frühling 2018 begleiten.

 Unsere drei „Nasen“ Trueno, Söckchen und Jefe

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3 Antworten zu “WIR

  1. Hallo Roland, und Solveig (unbekannter Weise) , schön zu lesen, dass ihr „unterwegs“ seid! Lange nichts voneinander gehört, denke das letzte mal auf unserer Party vor 3 oder 4 Jahren ??? Gut, ich bin emotional immer noch auf dem Motorrad, aber das mit den Pferden scheint auch ne tolle Sache zu sein. Ich wünsche euch viel Freude, bei dem was ich tut, nicht mehr Probleme als ihr bewältigen könnt, und das was ihr euch so wünscht….. Vielleicht seid ihr ja mal wieder in Lippe, dann kommt uns mal besuchen. Pferde können im Garten grasen…. 😉

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  2. Hi Roland, schöne Grüße aus dem Weserbergland. Habe den Bog gerade gefunden. Auch von allen anderen schöne Grüße. Hajue

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